Finanzwissen flexibel von zu Hause aufbauen

Manchmal passt der klassische Kursraum einfach nicht in den Alltag. Wir wissen das. Deshalb haben wir in den letzten Jahren intensiv daran gearbeitet, unsere Lerninhalte so anzupassen, dass sie auch ohne physische Präsenz funktionieren.

Remote-Lernen ist keine Notlösung mehr – es kann sogar Vorteile bringen, wenn man weiß, wie man es richtig angeht. Hier teilen wir ein paar Dinge, die uns und unseren Teilnehmenden wirklich geholfen haben.

Person arbeitet konzentriert an Finanzunterlagen am heimischen Schreibtisch
Organisierter Arbeitsplatz mit Laptop und Finanzberichten

Einen echten Arbeitsbereich schaffen

Das klingt banal, aber es macht einen Riesenunterschied. Wenn du am Küchentisch lernst, bleibt dein Gehirn im „Alltags-Modus". Ein fester Platz – und sei es nur eine Ecke im Schlafzimmer – signalisiert: Jetzt wird gelernt.

Bei uns hat sich gezeigt, dass Teilnehmende, die einen dedizierten Bereich haben, konsequenter dranbleiben. Das muss nichts Aufwendiges sein. Gute Beleuchtung, ein bequemer Stuhl und Ruhe für ein paar Stunden reichen völlig.

  • Arbeitsplatz physisch von Freizeitbereichen trennen
  • Ablenkungen minimieren – Handy stumm, Tür zu
  • Grundausstattung bereithalten: Notizen, Ladekabel, Kopfhörer

Feste Zeiten einplanen – als wären es echte Termine

Struktur selbst erschaffen

Ohne vorgegebene Kurszeiten fehlt manchmal der Rhythmus. Was uns aufgefallen ist: Die erfolgreichsten Lernenden behandeln ihre Online-Sessions wie echte Termine. Montag 19 Uhr? Dann ist Finanzplanung dran. Punkt.

Flexibilität ist großartig, aber zu viel davon wird zum Problem. Ein loser Plan („diese Woche irgendwann") wird schnell zu „nächste Woche vielleicht". Besser: Konkrete Slots im Kalender blocken und daran festhalten wie an Arztterminen.

  • Wöchentliche Lernzeiten fest eintragen
  • Realistische Portionen – lieber 90 Minuten fokussiert als 4 Stunden halbherzig
  • Pausen einplanen, sonst macht das Gehirn irgendwann dicht

„Ich stelle mir einen Timer für 45 Minuten und lege in der Zeit das Handy weg. Danach 10 Minuten Pause. Das hat mein Lernen komplett verändert."

— Teilnehmerin aus unserem Herbst-2024-Kurs

„Morgens vor der Arbeit eine Stunde – das klappt bei mir am besten. Abends bin ich zu müde."

— Teilnehmer, Start September 2025

Austausch nicht unterschätzen

Das Schwierigste am Remote-Lernen? Die Isolation. Wenn du alleine vor dem Bildschirm sitzt, fehlt manchmal einfach der Impuls, den man in einer Gruppe bekommt. Deshalb organisieren wir regelmäßige Video-Calls – nicht nur für Inhalte, sondern auch zum Austausch.

Und ehrlich gesagt: Die informellen Gespräche nach den Sessions sind oft genauso wertvoll wie der Kurs selbst. Jemand erzählt von seiner Steuersituation, ein anderer hat einen Tipp zur Altersvorsorge. Das sind die Momente, die hängenbleiben.

  • An Live-Sessions teilnehmen, auch wenn sie aufgezeichnet werden
  • Fragen stellen – niemand urteilt, alle lernen
  • Kontakt zu anderen Teilnehmenden suchen, vielleicht eine kleine Lerngruppe bilden
Unser Programm ansehen

Wer bei uns unterstützt

Remote-Lernen funktioniert nur mit den richtigen Leuten dahinter. Unsere Dozierenden haben jahrelange Erfahrung – sowohl fachlich als auch in der digitalen Wissensvermittlung.

Portrait Lena Bergström

Lena Bergström

Dozentin Finanzplanung

Hat selbst zwei Fernkurse entwickelt und weiß genau, wo die Stolpersteine liegen. Erklärt komplexe Themen so, dass sie jeder versteht – ohne zu vereinfachen.

Portrait Joran Viklund

Joran Viklund

Technischer Support

Löst technische Probleme, bevor sie zum Lernhindernis werden. Ist auch noch nach Feierabend erreichbar, wenn mal was nicht funktioniert – und das passiert leider öfter als man denkt.